Seit vergangenem Samstag sind Anna und Benedict Reith miteinander verheiratet. Das bedeutet: Ich habe nun eine Schwiegertochter. Damit bin ich sehr fein. Denn besser hätte es nicht laufen können. Ich mag sie sehr. Sie und ihr Ehemann sind ein tolles Team. Und genauso wichtig: Ich kann ihre Familie super gut leiden. Entsprechend klasse und intensiv war die Feier. Aber manchmal in einer meiner – wenigen – ruhigen Momente werde ich melancholisch und nostalgisch. Der Bene ist jetzt verheiratet. Wahnsinn! Dabei habe ich ihm doch erst das Radfahren beigebracht, ihn zum Fußball gefahren und tausende seiner Fragen beantwortet. Man meint, es sei gestern gewesen.

Von Steffen Reith

Das wird jetzt (wahrscheinlich) kein gefühlsduseliger Blogtext, liebe ständig wachsende Fangemeinde. Dass deine Kinder heute erwachsen sind, könnte halt daran liegen, dass du selbst alt bist. Das gilt es zu akzeptieren. Und das fällt nicht immer leicht. Andererseits hat auch diese aktuelle Lebensphase große Vorteile. Deine Kinder sind mit dir auf Augenhöhe und kennen sich in vielen Bereichen deutlich besser aus als du selbst. Als Diana R. (Datenschutz!) kürzlich ein neues Auto benötigte, war die Expertise von beiden Söhnen sehr hilfreich. Beide haben ja mal den Beruf des Automobilkaufmanns gelernt. Da gab es wertvolle Tipps.

Und diskutiert man die aktuelle Geopolitik, so ist der Blickwinkel aus einer jungen Generation für mich sehr wertvoll. Aber das Wichtigste ist: Mit großen Jungs kannst du auch sauber Bier trinken. Mit Töchtern ginge das bestimmt auch.

Das weibliche Geschlecht holt im Hause Reith allerdings stark auf. Das liegt – wie erwähnt – erstmal an Anna. Und wenn die Prognosen (hoffentlich) alle zutreffen, dann geht die Aufholjagd schon bald weiter. Für den Mai hat sich schließlich eine Nachwuchskraft angekündigt.

Du siehst, liebe ständig wachsende Fangemeinde: Bei mir ist ganz schön was los. Kaum bist du verheiratet und junger Familienvater, hast du schon einen verheirateten Sohn und ne Schwiegertochter. Und deine Frau wird Oma. Verrückt!

Aber die Vorfreude ist groß. Hat die Kleine auch nur einige Gene ihres Vaters, dann können wir uns auf ein dauerplapperndes und fantasiereiches Wesen freuen. Ich kann mich noch sehr gut an all die Anekdoten des kleinen Benedict erinnern. Man meint, es sei gestern gewesen.

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