Du weißt ja, liebe ständig wachsende Fangemeinde, dass der geschätzte Kollege Bensing und meine Wenigkeit eher von zurückhaltender Natur sind. Wir bewegen uns selten in der Öffentlichkeit, sind eher ernst als lustig und lassen anderen gerne den Vortritt. Rampenlicht blendet uns. Deshalb wirst du dich wundern, dass wir die beschwerliche Reise nach Berlin auf uns genommen haben, um am Hessenfest teilzunehmen. 3000 Leute aus Politik und Gesellschaft tummeln sich dort, wollen gesehen und fotografiert werden. Und wir waren wieder mittendrin.
Von Steffen Reith
Jetzt im Ernst. Du fragst dich sicher, ob der Reith beim Verfassen des Textes noch Restalkohol hat oder sonst in irgendeiner Form berauscht von dieser Hessenfete in Berlin ist. Denn solch ein Event ist doch genau unser Ding. Uns als Netzwerkern, die viel mit Menschen aus Politik und Wirtschaft zu tun haben, macht das Hessenfest natürlich großen Spaß.
Du fühlst dich mitten in Berlin total heimisch, weil du so viele Leute triffst, die du kennst und magst. Und natürlich entstehen neue Kontakte. Ich schließe jedenfalls nicht aus, dass wir in den nächsten Wochen neue Deals abschließen, die ihren Ursprung in der hessischen Landesvertretung besitzen.
Das Hessenfest ist schon recht extravagant, unterscheidet sich aber in manchen Punkten nicht von einer herkömmlichen Fete. Zu späterer Stunde schwankt oder stürzt der eine oder andere. Oder es überkommt einen die Müdigkeit derart, dass ein Nickerchen oder ein Tiefschlaf notwendig ist.
Aber generell ist es so: Das Fest ist klasse, die Leute sind gut drauf und gehen mit guten Gefühlen nach Hause. Bei uns war das jedenfalls so. Auch wenn die Nacht recht kurz war. Wir freuen uns jedenfalls schon auf das nächste Jahr. Dann treten wir Rampensäue wieder ins Rampenlicht.





