Du kennst uns: Für Späße sind wir eigentlich nicht zu haben. Jetzt müssen wir aber mit diesem Credo brechen. Denn wir starten die Rhönbad Open im Tischtennis. Mit ganz besonderen Regeln.
Von Nico Bensing
Tischtennis wird’s. Da das mit dem Fußball bei mir und meinem Heimatverein Distelrasen irgendwie nicht mehr so richtig klappt (schau auf die Tabelle in der A-Liga Süd), war für mich klar: Ich muss mir langsam eine neue Sportart suchen.
Passenderweise haben wir im Gedankenpalast eine Tischtennisplatte stehen. Da lag der Gedanke nahe.
Aber jetzt dem Fußball adé sagen und dann einfach nur ein bisschen mit den Kollegen in der Mittagspause Tischtennis kloppen, das reicht nicht. Und wer uns kennt, der weiß: Bei Bensing & Reith wird für gewöhnlich groß gedacht.
Deshalb haben wir uns entschieden, direkt ein richtiges Turnier auszurichten: die Rhönbad Open. Hier messen sich die besten Tischtennisspieler unter der Sonne in ganz besonderen Duellen. Und der Sieger kriegt auch was – ganz bestimmt.
Bei der Auswahl der Tischtennisplatte konnte ich mich durchsetzen. Sie ist nämlich so wie ich: klein. Deutlich kleiner als eine normale Platte.
Und dann gibt es natürlich noch spezielle Regeln: Gespielt wird bis 21. Der erste Punkt gibt einen Punkt, der nächste Punkt gibt zwei Punkte, der darauffolgende drei – und dann geht es wieder rückwärts bis zur eins und dann wieder hoch bis zur drei. Ganz einfach eigentlich.
Aber Achtung: Wer drei Punkte hintereinander macht, bekommt einen Punkt Abzug. Und noch schlimmer: Er wird beim nächsten Ballwechsel mit der Wasserpistole gestört. Und beim übernächsten in die Fulda geschmissen. Deshalb finden die Rhönbad Open auch im Hochsommer statt.
Heute stand die erste Trainingseinheit im Gedankenpalast auf dem Plan. Und was soll ich sagen: Ihr seid nicht chancenlos.
Also meldet euch, wenn ihr dabei sein wollt. Details folgen in Kürze.
Und wenn du dich jetzt fragen solltest: Meinen die das wirklich ernst? Dann muss ich dir antworten: Natürlich nicht. Denn für Späße sind wir eigentlich nicht zu haben.
Aber (du kennst uns): Wir machen’s trotzdem. Also lasset die Spiele beginnen.





