Halbzeit für das Turmfräulein

Es ist schon wieder (fast) Oktober, liebe ständig wachsende Fangemeinde. Und das bedeutet einerseits: früh dunkel, spät hell und hoffentlich viele goldene Herbsttage. Das bedeutet aber auch: Unsere Auszubildende Paula ist jetzt seit genau einem Jahr bei Bensing & Reith. Halbzeit also – und der richtige Moment für eine Zwischenbilanz.

Von Nico Bensing

Wenn du jetzt denkst, dass sich dieser Blogtext um unser Turmfräulein dreht, wie wir Volontärin Paula liebevoll nennen, dann hast du dich getäuscht. Und sind wir mal ehrlich: Viel interessanter findest du doch, was sich seitdem für Steffen und mich getan hat.

Zunächst einmal muss ich das Offensichtliche ansprechen: die Haare. Sie sind gewachsen, bei Steffen und bei mir. Ich habe eine richtige Mähne bekommen – die Locken fallen mittlerweile bis über die Schulter. Bei Steffen ist es genauso: Auch da sind die Haare entsprechend dem Arbeitstempo gewachsen. Fast einen Zentimeter länger sind sie jetzt. Vergleichen kannst du übrigens selbst: unter diesem Text findest du das Foto von damals.

Was ist sonst passiert? Ich habe mein Haus nahezu fertig gebaut und wohne schon seit gut einem halben Jahr mit Anni S. (Datenschutz) und Emmi drin. Wir fühlen uns pudelwohl – selbst Emmi, obwohl sie ein Pointer ist. Bei Steffen im Haus ist die alte Heizung kaputtgegangen.

Außerdem habe ich mit dem Fußballspielen aufgehört, um mich verstärkt dem Thema Ausbildung zu widmen. Gut, mit der einen oder anderen Ausnahme, das gebe ich zu. Und Steffen? Der geht jetzt regelmäßig ins Fitnessstudio, damit er mal warm duschen kann.

Natürlich hat sich aber auch das Arbeiten im Turm verändert, seit unsere Auszubildende da ist. Weder Steffen noch ich müssen aufstehen, um einen frischen Kaffee zu kochen. Na, das glaubst du doch nicht wirklich, oder? Natürlich nicht. Immerhin hat Pauli aber einen Schokokuchen zum Einjährigen gebacken.

Ich muss gestehen: Ein kleines bisschen stolz sind wir schon auf unsere Pauli, die erste Auszubildende in der Geschichte von Bensing & Reith. Sie hat mittlerweile gelernt, wie man Fotos ohne Blaustich schießt, wie man einen Flyer oder sogar ein ganzes Heft gestaltet, wie man vor der Kamera spricht und agiert, wie man eine Webseite baut. Sie macht ganze Termine schon eigenständig – und sogar Texte schreibt sie recht ordentlich.

Und das bietet viele Vorteile: Wir haben dadurch hin und wieder Zeit, einfach mal die Dinge zu machen, auf die wir Lust haben, ohne dabei immer nur die Kosten-Nutzen-Rechnung im Blick haben zu müssen. Ein gutes Beispiel ist die Late-Night-Show Spätabends am Rhönbad, die wir mit unserem Freund und Foto- und Videografen Johannes Ruppel erdacht und aufgezeichnet haben – und die einen Heidenspaß gemacht hat. Steffen nutzt außerdem die Zeit, um mit den Handwerkern über seine neue Heizung zu sprechen.

Du siehst also: Wenn unser Turmfräulein eine gute Ausbildung bekommt, dann profitieren alle davon, auch du, liebe ständig wachsende Fangemeinde. Und deshalb freuen wir uns schon sehr auf die zweite Halbzeit, auf das zweite Jahr mit Pauli. Ich bin mir sicher: Auch das wird spannend – für sie, für uns und auch für dich.

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