Du kennst mich, liebe ständig wachsende Fangemeinde: Ich bin grundbescheiden und haue nur ungern auf den Putz. Die vergangene Woche aber hatte es so sehr in sich, dass ich heute nicht anders kann. Ich habe nämlich ein lupenreines Rock’n’Roll-Leben geführt. Also fast. Und die Zukunft verspricht: Es geht genauso weiter.

Ich war auf Deutschland-Tournee, liebe ständig wachsende Fangemeinde. Am Mittwoch waren knapp 50.000 Menschen in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Am Donnerstag volles Haus in der Centralstation in Darmstadt. Freitag und Samstag habe ich das regionale Festival „Rock am Hinkelhof“ souverän über die Bühne gebracht und es am Sonntag noch mal im Hirsch in Nürnberg richtig krachen lassen.

Gut, ich muss gestehen: Ich habe auf keiner einzigen dieser Bühnen gestanden. Eher davor. Dennoch: So muss sich ein Rockstar fühlen. Heute hier, morgen dort. Jeden Abend Livemusik. Like a Rolling Stone. Geil! Ich muss allerdings auch sagen: Wenn sich ein Rockstar wirklich genauso fühlt wie ich nach diesem Konzertmarathon, dann fühlt er sich vor allem: müde.

Dazu möchte ich aber auch betonen: So faul wie die Rolling Stones am Mittwoch, Edwin Rosen am Donnerstag, Pap’s Blue Ribbon bei „Rock am Hinkelhof“ oder Drangsal in Nürnberg war ich freilich nicht. Denn die haben sich nach den Konzerten schön in die Kiste gelegt.

Ich aber habe noch fleißig gearbeitet.

Nach dem Stones-Konzert – Heimkehr 2:30 Uhr in der Nacht – war ich schon um 6 Uhr wieder auf den Beinen, schließlich hatte ich einen Kundentermin. Und nach dem Auftritt in Darmstadt (Heimkehr spät in der Nacht) saß ich – pünktlich wie die Maurer – am nächsten Morgen im Gedankenturm, weil Steffen und ich ein Gespräch mit einem Bürgermeister hatten. Und das „Rock am Hinkelhof“ sticht selbst da sogar noch heraus – denn dort habe ich an beiden Tagen (Heimkehr jeweils gegen 2 Uhr nachts) von Anfang bis Ende gearbeitet – ich habe nämlich die Fotos gemacht. Und nachdem ich am Sonntag bei Drangsal in Nürnberg war (Heimkehr 1:30 Uhr), war ich montags selbstredend ebenfalls schon wieder in Bensing-&-Reith-Mission unterwegs.

Kurzum: Ich habe nicht nur die Bühnen dieser Nation, sondern auch den Gedankenturm schwer gerockt.

Und was bringt die Zukunft? Na, es geht natürlich genauso weiter: Ein Fixstern am Bensing-&-Reith-Himmel ist das Sinner-Rock-Festival in Sinntal-Altengronau. Das steht im September an – und natürlich sind wir da auch im Boot. Wir machen nämlich die Pressearbeit für das äußerst coole Veranstalter-Ehepaar Renate und Steve Iorio. Wie du auf dem Foto siehst, sind wir schon entsprechend gerüstet – mit Sinner-Rock-Pulli und vor allem mit Sinner-Rock-Tickets.

Ist das aber der einzige musikalische Höhepunkt, den dein Lieblings-Bensing-&-Reith in diesem Jahr noch erwartet? Iwo! Und jetzt musst du stark sein: Denn kommende Woche mache ich mich auf nach Rotenburg ob der Tauber – dort wartet das Taubertal-Festival. Heißt: Der nächste Blogtext kommt nicht von mir. Und der übernächste wahrscheinlich auch nicht.

Bevor die wilde Fahrt allerdings weitergeht, steht erst einmal das Wochenende an. Gott sei Dank! Denn da lebe ich wieder wie ein Rockstar – und bleibe bis 11 Uhr morgens im Bett liegen.

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